Bücher für Filmemacher

Diese Bücher haben meinen beruflichen Horizont erweitert, mein Wissen ergänzt oder vertieft und mich zu einem besseren Filmemacher und Unternehmer gemacht!

Ständige persönliche Weiterbildung ist unabdingbar! Egal ob beruflich oder privat, wer meint er könne mit seinem aktuellen Wissen bis ins Alter durchkommen irrt sich gewaltig.

Für mich sind Bücher der entspannteste Weg der Weiterbildung. Ich mache es mir auf dem Sofa gemütlich, sitze in der Bahn oder relaxe auf der Strandliege im Urlaub und bilde mich durch Bücher für Filmemacher weiter.

Denke auch daran, dass du die zwei kostenlose eBook zum Thema „Dein Weg zum Film – Überzeuge die Zweifler und finde dienen Weg“ und „Selbstständig in der Filmbranche – 5 Tipps für deinen erfolgreichen Start“ jetzt gleich herunterladen kannst.

(Folgende Auflistung stellt kein Ranking dar, diese Liste wird regelmäßig erweitert und aktualisiert)

#1 Robert Edgar Hunt – Basics Film: Regie

Dieses Buch stammt aus einer englischsprachigen Reihe, welche nur vereinzelt ins deutsche übersetzt wurde. Es bildet die Basics der Filmproduktion ab und geht dabei sehr schön in die Tiefe! Mit diesem Buch habe ich mich auf meine erste Regiearbeit bei einem Kurzfilm vorbereitet. Seitdem ist der Inhalt des Buches fester Bestandteil meiner konzeptionellen und gestalterischen Arbeit als Creative Producer.

Hier findest du alle vier Bücher der Reihe Basics Film-Making in englischer Sprache!

Hier kannst du das Buch auf deutsch kaufen: Robert Edgar Hunt – Basics Film: Regie – 29,00€

#2 – Kai Tilgen – Wie ich mir einen Platz in der Fernsehhölle verdient habe

Kein Enthüllungsbuch, sondern eher das Tagebuch eine Realisators von Formaten wie GNTM, DSDS oder Familie im Brennpunkt. In teils derber Sprache skizziert Kai Tilgen seine Karriere und zeigt ungeschönt, wie es am Set von Realityformaten zugeht. Für mich eine nützliche Informationsquelle, die aber gefiltert gelesen werden muss. Kai Tilgen ist und bleibt ein TV Realisation der kleine Dinge gerne groß aufbläßt.

Hier kannst du das Buch kaufen: Kai Tilgen – Wie ich mir einen Platz in der Fernsehhölle verdient habe – 12,99€

#3 Devon Franklin – Produced by Faith

Devon Franklin ist ein christlicher Hollywoodproducer, der schon einige Filme mit Will Smith produziert hat. Das Buch kombiniert in sehr angenehmen Art die Filmbusiness mit der christlichen Persönlichkeitsentwicklung. Wie geht man mit Rückschlägen um, was braucht ein Film um gut zu werden. Interessante Einblicke in die Welt der Producer in Hollywood sind garantiert!

Hier kannst du das Buch kaufen: Devon Franklin – Produced by Faith – 15,50€

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#4 Peter Benkowitz – Corporate Film. Workbook für Filmemacher

Corporate Film im gang großen Stil. Anhand von konkreten Beispielen und Zahlen wird der Prozess vom Verkaufsgespräch bis hin zur Abgabe des fertigen Filmes durch konjugiert. Inkl. Verträgen, Kalkulationen, Tipps und Tricks. Hier gehts um wirklich große Filme und Budget. Aus diesem Buch habe ich sehr viel für meine Aufträge, die auch mal kleinere Budgets haben, gelernt.

Hier kannst du das Buch kaufen: Peter Benkowitz – Corporate Film. – 24,99€

#5 Suzanne Lyons – Indie Film Producing

Egal ob dein nächsten studentischer Film ansteht oder eine freie Arbeit für dein Portfolio. Sobald es um szenische Independent Filme und deren Umsetzung geht ist dieses Buch von Suzanne Lyons eine wertvolle Wissensquelle, die dir einige Mühen erspart.

Hier kannst du das Buch kaufen: Suzanne Lyons – Indie Film Production – ab 24,99€

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Berufsbild Filmemacher

Der Begriff Filmemacher ist heute allgegenwärtig. Auf Instagram, Facebook, YouTube, überall wimmelt es von Menschen, die sich Filmemacher nennen. Doch was genau macht eine Person zu einem Filmemacher und wie wird dieser Beruf definiert?

Zu aller erst muss man festhalten, dass sich eigentlich jeder Filmemacher nennen darf, der irgendeine Art von Film erstellt. Ob es ein Urlaubsvideo ist, ein Werbespot, ein Hobbyfilmprojekt oder ein Kinofilm. Ein Filmemacher, macht einen Film. Es ist keine geschützte Berufsbezeichnung und setzt auch keinen bestimmten Abschluss voraus. Für mich steht dieser Begriff sinnbildlich für die aktuelle Situation der Branche. Viele machen Filme, viele nennen sich Filmemacher, doch die wenigsten wissen wirklich was sie tun.  Das ist gar nicht böse gemeint. Ich beobachte allerdings, dass auf der einen Seite von einer Marktüberschwemmung gesprochen wird und auf der anderen Seite lese und höre ich von den großen Produktionshäusern, dass Fachkräftemangel herrscht. Es scheint paradox zu sein, doch nach einem genauen Blick erklärt sich dieser Sachverhalt schnell.

Da der Begriff  bzw. Beruf Filmemacher, wie bereits weiter oben geschrieben, nicht geschützt ist gibt es auf den ersten Blick keinen Unterschied mehr zwischen dem Hobbyfilmer und dem Filmprofi. Jeder der sich also eine halbwegs gute Kamera leisten kann und beginnt Filme aufzunehmen nennt sich Filmemacher. Oft kommen dabei auch sehr beachtliche Ergebnisse heraus, doch sobald man in die Tiefe der Thematik einsteigt, die Größe der Kamera über eine Sonysystemkamera hinaus geht, werden große Wissenslücken deutlich. Der Filmprofi, der seit Jahren an der Produktion von TV Spielfilmen beteiligt ist, ist aber auch ein Filmemacher. Da hier alles in einen Topf geworfen wird, entsteht der Eindruck einer übersättigten Branche, wobei doch Fachkräftemangel herrscht.

Das ist der Grund, weshalb sich der Beruf des Filmemacher so schlecht fassen lässt. Wenn also Person X auf mich zu kommt, mit der Attitüde als sei sie Mr./Mrs. Hollywood persönlich, und behauptet sie sei ein Filmemacher, bin ich erst einmal skeptisch und frage nach. Sehr schnell wird dann klar, was genau die Tätigkeit/der Beruf und der Status (Schulabgänger, Azubi, Student, Berufseinsteiger, etc.) ist. Sobald das geklärt ist, kann es weitergehen.

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Zusammengefasst heißt das also: Wer Filme macht, ist ein Filmemacher. Wer ein Filmemacher ist, weiß aber nicht zwangsläufig wie man professionell Filme macht.

P.S.: Da der Beruf so weitläufig ist kann es hier auch keine konkreten Infos zu deinen Aufgaben, deinen Einsatzgebieten, deinem beruflichen Werdegang, deinen Gehaltsaussichten und deiner Ausbildung geben. Das gibt es dann bei allen Berufsbildern, die sich einem konkreten Beruf widmen, am besten du abonnierst gleich den Newsletter um nichts zu verpassen 😉

Ep.58 – Positionierung als Filmemacher

Positionierung ist eines der großen Themen für Unternehmen. Welche Zielgruppe spricht man an, mit welcher Dienstleistung tritt man in der Öffentlichkeit auf und und und….

Da du als selbstständiger Filmemacher ein Unternehmer bist, spielt das Thema eine große Rolle für deinen nächsten Schritt! Deine Positionierung im Markt kann deine Zukunft und deinen Erfolg als Filmemacher und Unternehmer entscheidend verändern.

Genau darüber sprechen Johannes Gall und ich in der neuen Podcastfolge 58 von Setfunk 5. Wir berichten aus unsere Erfahrung als Filmemacher und geben dir die Möglichkeit unsere Marktposition nachzuvollziehen ziehen.

Darüberhinaus geht es auch um Green Shooting, also die umweltfreundliche Produktionen von Filmen, sowie die Postproduktion einer großen TV Produktion die Simon als Creative Producer verantwortet.

Als Podcast inkl. Preshow auf Soundcloud:

Als Videopodcast auf YouTube:

Das Video zum Podcast wird präsentiert vom Branchenmagazin Film & TV Kamera

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