Hallo, ich bin Simon Knobloch

Eigentlich war ich der Meinung, dass meine Onlinepräsenz ausreichend Auskunft über mein Tun und Handeln gibt. Ich betreibe ein aktives Instagramaccount, mehrere Facebookseiten und bin auf LinkedIn und Crew-United vertreten.

Scheinbar reicht es aber nicht aus. Das fehlen einer Liste der 300 erwähnten Projekte wurde mir zur Last gelegt und generell sei es undurchsichtig wer ich bin und was ich tue.

Nun gut…

Ich habe mich entschieden nochmal einen tieferen Einblick in meine Arbeit beim Film und TV zu geben und einige Projekte meines bisherigen Arbeitsleben im Laufe der nächsten Monate vorzustellen. Ich hoffe dadurch eine neue interessante Einblicke auf meinem Blog für dich als Leser schaffen zu können. Gib mir gerne dazu dein Feedback.

Ich möchte auch auf mein kostenloses eBook „Dein Weg zum Film“ aufmerksam machen, in dem ich meine Berufsentscheidung, die damalige Meinung meiner Eltern dazu, erzähle und aufzeige was wichtig ist auf deinem Weg zum Film. Auf die Liste mit den 300 Projekten werde ich verzichten, da sie vermutlich keiner lesen würde.

Heute findest du schonmal eine Überblick über meine bisherigen Stationen meines beruflichen Werdegangs. Wenn da dazu fragen hast, schicke mir gerne eine Mail oder kommentiere unter diesen Beitrag.

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2009: Durch mein kirchliches Engagement habe ich die Möglichkeit einem ehrenamtlichen Team für Veranstaltungstechnik in Baden-Württemberg beizutreten. Seitdem betreue ich Kirchenveranstaltungen, die vom Gospelkonzert mit Liveband und 25 Sängern/Innen bis hin zu kleinen Gottesdiensten und großen europaweiten Kongresse mit bis zu 6000 Teilnehmer, im Bereich Liveaudio- und Videotechnik.

2013: Ich schließe die Schule mit dem Abitur und einem akzeptablen Notendurchschnitt ab. Bereits während der letzten zwei Schuljahre wird mir klar, dass mir ein 1,X Durchschnitt in der Branche vermutlich nicht viel bringt und konzentriere mich lieber darauf mein Wissen und Knowhow über mein zukünftiges Tätigkeitsfeld zu vertiefen. Das Filmemachen.

2013-2015: Ich studiere an einer Medienhochschule und schließe mit dem B.A. Digital Filmproduction ab. Meinen Abschlussfilm (Film), den ich gemeinsam mit meinem Kollegen Johannes Gall produzierte, selbst Kamera machte und mich ein paar Euros mehr als gedacht gekostet hat, setzt an der Hochschule neue Maßstäbe. Ich erhalte eine sehr gute Bewertung dafür. Dadurch fühle ich mich bestätigt und bin entschlossen meine Weg weiter zugehen. Während dem Studium arbeite ich als Produktionsassistent am mittellangen Spielfilm „Nach der Wahrheit“ (Trailer, ganzer Film) und in anderen Positionen an weiteren Projekten, wie beispielsweise an einem Musikvideo von Cro (Musikvideo Traum).

2014: Schon während meinem Studium gründe ich meine eigenes Unternehmen als Einzelunternehmer. Unter dem Namen SkywardProduction werden absofort Kundenaufträge und Personaldienstleitung als Kameramann und Kamerassistent durchgeführt. Zu den ersten Aufträgen zählen mehrere Eventfilme für eine Gewerkschaft, Eventdokumentation als Fotograf oder Fullserviceaufträge in Form von Imagefilmen für kleine und mittelständische Betriebe. Bis heute arbeite ich selbstständig als Kameramann und Mediendienstleister für Agenturen und Kunden wie Softwarehersteller, den Einzelhandel oder TV Redaktionen. Zu diesen Kunden zählen beispielsweise: Bosch Logistik (Kameramann für 3 Messefilme), dm Drogerie (Bildregisseur für 8 Teleshopping Livestreams), Evangelisches Medienhaus Stuttgart (Kameramann und Editor für ein TV Magazin), Solutio GmbH (Fullservice für mittlerweile 6 Unternehmensfilme, weitere in Planung), Green Medien (Kameramann für mehrere Unternehmensfilmprojekte), Hope TV (Kameramann und Editor für TV Sendungen und Dokuserien). Bis Ende 2018 arbeite ich hauptberuflich selbstständig und bestreite erfolgreich den Lebensunterhalt meiner Familie.

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2015: Ende des Jahres 2015 werde ich als Dozent für Vorlesungen am SAE Institute in Stuttgart angefragt und doziere seitdem Kamera- und Lichttechnik/Gestaltung, Livestreaming, OnAir Screendesign, Schnitt, Bildgestaltung, Producing und Staging.

2017: Gemeinsam mit meinem Kollegen Johannes Gall starte ich den Filmemacher Podcast Setfunk 5, welcher zweiwöchentlich erscheint (Aktuell sogar wöchentlich live auf Facebook, Stand 29.04.2020). Darin berichten wir von unseren aktuellen Projekten, geben ehrlichen Einblick in unsere Arbeit und damit verbunde Herausforderungen und Learnings. Ebenso thematisieren wie aktuelle Branchen- und Techniknews und stellen jedes Mal Gadgets, Software oder Alltagsgegenstände vor, welche uns das Leben bei der Arbeit erleichtern.

2018: Aufgrund sehr guter Zusammenarbeit mit dem christlichen TV Sender Hope TV , werde ich als Creative Producer und Kameramann angeworben. Ich nehme das Angebot zuerst in Teilzeit, ab Januar 2019 in Vollzeit an und verantworte seitdem TV Serien, Liveshows und fiktionale Miniserien. Im Jahr 2019 produzierte ich als Creative Producer eine 10 teilige Reality Doku im Bereich Gesundheit und Lifestyle und habe die Regie unsere Kinderserie Fribos Dachboden übernommen. Ganz aktuell (Stand April 2020) arbeite ich an der Entwicklung eine 14 teiligen TV Dokuserie mit geplanten Drehs in Nordamerika, Israel und Europa. Ebenso werden von einem internationalen Autorenteam derzeit die Drehbücher einer fiktionalen TV Miniserie mit 5x 25min Spielfilm mit internationaler Auswertung in Europa, Süd- und Nordamerika entwickelt. Aufgrund von Nondisclosure und Verträgen sind hier tiefere Einblicke aktuell nicht möglich.

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2019: Nachdem ich mehrere junge Filmemacher und Studenten im Aufbau ihrer Selbstständigkeit coache und berate, entscheide ich mich die Website Berufsberatung-film.de aufzusetzen und die damit verbunden Berufsberatung für Schulabgänger und Quereinsteiger auf der Suche nach dem richtigen Weg zum Film, sowie das Coachingprogramm „Filmemacher und Unternehmer“ für junge Filmemacher und Selbstständige zu entwickeln und einer breiteren Zielgruppe anzubieten. In diesem Zuge biete ich nun Webinare, regelmäßige Blogartikel und die erwähnte Beratung an, um jungen Filmemachern und denen die es werden wollen, eine Möglichkeit zu bieten tiefe Einblicke in der Branche zu erhalten sowie die Businessaspekte der Selbstständigkeit zu verinnerlichen, um langfristig erfolgreich sein zu können.

2020: Warum das Ganze?

Die Filmemacherei und mittlerweile auch das Fernsehmachen ist meine Leidenschaft, mein Hobby, etwas, was mir zu jeder Tages- und Nachzeit Freude bereitet. Durch Engagement, Mut und gute Ratgeber durfte ich sehr schnell in großen Schritten die Branche kennenlernen, Jobs und Aufträge wahrnehmen bei denen ich mich ständig weiterentwickeln konnte und von Beginn an sehr gut davon Leben konnte. Das nehme ich nicht als selbstverständlich, da meine beiden Hände nicht ausreichen um die Kollegen zu zählen, welche ich in meiner bisherigen Berufslaufbahn kennen gelernt haben, denen ihre Arbeit nicht zum Leben reicht. Teilweise sind es unglückliche Umstände die große Hürden mit sich bringen, manche stehen sich selbst im Weg und ganz viele sind sich schlicht und ergreifend nicht im klaren darüber, dass man als freier Filmemacher auch Unternehmer ist und vernachlässigen das eigene Marketing, den Verkauf ihrer Arbeit und die Wirtschaftlichkeit ihres Unternehmens.

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Ich selbst habe mir in langwierigen Recherchen und Gesprächen mit befreundeten Unternehmern und Kollegen das Wissen angeeignet, welches notwendig war, um mein Unternehmen auf ein wirtschaftlich und unternehmerisch sicheres Fundament zu stellen. Auch heute lerne ich täglich Neues dazu, um ständig auf dem aktuellen Stand zu sein und meinen Horizont zu erweitern. Dabei habe ich nicht nur einmal einen anstrengenden Umweg machen müssen. Ich denke da an einen Auftrag, bei dem ich leichtsinnig auf die Auftragsbestätigung inkl. der vereinbarten Gage verzichtet habe und am Ende ohne Geld da stand, oder meinen ersten Auftrag bei dem ich mich derart verkalkuliert habe, das ich trotz fünfstelligem Budget am Ende drauf gezahlt habe. Solche und weitere Fehler möchte ich meinen zukünftigen Kollegen ersparen. Nicht weil ich alles besser weiß, sondern weil ich Tools und Methoden entwickelt und angewendet haben, die mich Schritt für Schritt auf ein neues Level gehoben haben, sodass ich heute Aufträge und Produktion mit sechsstelligen Budgets verantworten und produzieren darf. Genau das möchte ich weitergeben. Die Branche braucht Nachwuchs, dringender denn je! Doch dabei geht es nicht nur um Talent und Kreativität, sondern die Branche braucht wissbegierige, verantwortungsvolle und verlässliche Profis, die nicht nur ihr Handwerk blind beherrschen sondern auch wissen, wie ein Projekt zu laufen hat, wie Preise kalkuliert und ein Projekt verkauft wird.

Auf dieser Website geht es nicht um mich, dieser Beitrag dient nur um denen die zweifeln einen Einblick zu geben warum ich das hier tue. Auf dieser Website geht es einzig und allein um DICH und DEINE Zukunft beim Film und TV!

Ich freue mich auf den Austausch mit dir und dich als Leser bei deiner Berufsberatung für Film und TV willkommen zu heißen!

Die neusten Artikel

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Corona für Filmemacher – deine große Chance!

Für viele Filmemacher scheint die Coronapandemie ein harter Brocken zu werden. Auftragsanfragen brechen ein, bestehende Produktionen werden abgesagt, die Aussicht bleibt trüb, da aktuell niemand weis ab wann die Produktionen wieder anlaufen können.

Trotzdem behauptet ich, dass die Coronakrise die größte Chance für dich als Filmemacher ist, die es in den letzten Jahren gab. In diesem Artikel möchte ich dir erklären warum, und wie du diese Chance nutzen kannst!

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Ohne Frage sind die aktuellen Tage und Wochen ein Krisenszenario, welches man sich im vergangen Jahr nicht vorstellen konnte. Umso besser, das Bund und Länder sehr schnell für kleine und mittelständige Betrieb die Soforthilfen gestartet habe, sodass diese Betriebe am Leben bleiben können. Ob diese Maßnahmen alle Betriebe und Selbstständige retten wage ich zu bezweifeln. Gerade die Gastrobranche und Solopreneure, werden in den Monaten nach der Krise die wahren Auswirkungen spüren. Eine schnelle Rolle rückwärts zur Normalität ist nämlich nicht zu erwarten.

Auch ich habe gerade keine bezahlte Arbeit. Glücklicherweise kann ich aber dazu sagen, dass es bei mir nicht an Corona liegt, sondern daran, dass ich während ich diese Zeilen schreibe, die letzten Tage meiner einmonatigen Elternzeit genieße. Zudem bin ich nur noch nebenberuflich selbstständig und arbeite hauptberuflich bei einem christlichen TV Sender, welcher rein spendenfinanziert ist. „Nadann hat der ja gut reden!“, magst du vielleicht denken. Vielleicht. Wenn ich mir die vielen abgesagten Produktionen beim Sender anschaue und meine eigenen Projekte dort betrachte, wovon eines im Ausland gedreht werden soll (Reisebeschränkungen) und das andere eine große finanzielle Belastung für den Sender mit sich bringt, wage ich auch hier zu bezweifeln, ob diese Projekte, bei einem möglichem Spendeneinbruch wirklich stattfinden. Am Ende stehen auch hier Jobs auf dem Spiel.

Da meine Frau aktuell nicht arbeitet, sondern sich liebevoll um unsere Kleine kümmert, ist das Einkommen aus meiner Selbstständigkeit auch sehr gerne gesehen und es würde mir weniger Sorge bereiten, würde das wieder anlaufen. Also ja, auf der einen Seite habe ich gut reden, da ich einen Arbeitsvertrag habe, welche mir monatliches Einkommen garantiert, zumindest bis jetzt. Auf der anderen Seite kann ich auch die Einnahmen der Selbstständigkeit gut gebrauchen und setze alles daran, dass diese bald auch wieder fließen.

Corona ist die Chance des Jahrzehnts für dich als Filmemacher!

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Immer, wenn der Markt unvorhergesehen aus den Fugen gerät, bahnt sich ein Umbruch an. Das war so als der Computer Ende der 90er massentauglich wurde, die ersten digitalen Kameras auf den Markt kamen, FullHD und 4K eingeführt wurden oder 2008 und 2012 während der Wirtschaftskrisen. Und nun kommt Corona.

Eigentlich bleibt doch alles beim alten, oder?

Diese Annahme höre ich in diesen Tagen oft, oder ist es eher eine Hoffnung? Ich bin davon überzeugt: Es ist ein Trugschluss. Zum Einen, steuern wir geradewegs auf eine Wirtschaftskrise zu bzw. befinden uns schon mitten drin. Wie lange diese anhält und welches Ausmaß sie einnimmt ist aktuell noch nicht absehbar. Die Politik gibt zwar ihr Bestes, um die wirtschaftlichen Folgen abzufedern, doch wie es in 2-3 Monaten aussieht, weiß aktuell keiner. Oder denken wir kurz daran, wenn eine überall gefürchtete zweite Infektionswelle kommt. ich möchte mit Sicherheit den Teufel nicht an die Wand malen, das ist nicht meine Art. Ich betreibe aber aktives Risikomanagement.

Warum? Ließ den Artikel zum Unternehmerischen Risiko, um es dir in Erinnerung zu rufen.

Zum Anderen, bin ich davon überzeugt, dass sich unsere Branche verändern wird. Viele Unternehmen wurden nun gezwungen sich zu digitalisieren, haben den Charme von Videokonferenzen und Webinars erkannt. Pressemitteilungen werden plötzlich als Livestream veröffentlich, wo vor kurzem noch eine pdf ausgereicht hat und ich habe von Unternehmen gehört, die darüber nach denken ihre Messeaktivitäten einzustellen und z.B. alle Produktpräsentation in Zukunft online, ggf. in VR, durchzuführen. Für andere, vor allem mittelständische Unternehmen, sind Imagefilme und generell Videos oftmals ein Marketingluxus, welches sie sich nur bei sehr guter wirtschaftliche Lage leisten können oder wollen. Gerade diese Unternehmensschicht ist aktuell stark von der Pandemie betroffen und wird mit Sicherheit weniger beauftragen, als noch im vergangen Jahr.

Die Aussicht ist mäßig bis wolkig. Wo auf der einen Seite Aufträge entstehen, brechen auf der andererseits Auftragszahlen ein. Die Umsätze verschieben sich und werden kleiner.

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Deshalb ist Corona für dich als Filmemacher ein riesige Chance:

Es gibt für dich als Selbstständigen im Grunde drei Wege, um mit eine Situation wie der Coronakrise umzugehen.

1. Aufgeben. Du kämpft als Filmemacher noch solange die wenigen Rücklagen reichen, wartest auf Aufträge und gibst schließlich auf und suchst dir einen anderen Job, in einer vermeintlich sichereren Branche. Du kehrst, der Selbstständigkeit den Rücken, warst unbewusst vielleicht nie zu 100% davon überzeugt und nun hast du auch noch einen guten Grund aufzugeben und kannst einem nicht greifbaren Virus die Schuld in die Schuhe schieben. Herzlichen Glückwunsch, du hast verloren!

2. Aussitzen. Du hast als Filmemacher das große Glück und warst in den Monaten und Jahren vor Corona sehr erfolgreich und hast dir ein ordentliches Finanzpolster aufgebaut. Somit kommst du locker mehrere Monate auch ohne die gewohnten Einnahmen durch und sitzt Corona quasi aus. Du wartest einfach bis wieder die Aufträge kommen bzw. die Lockerungen neue Drehs ermöglichen. Ab und zu schreibst du mal Kunden an und machst Werbung für die Zeit nach der Krise. Im Großen und Ganzen bleibt alles beim alten und du sitzt die ganze Sache aus. Was du dabei aber nicht beachtest, sind mögliche Veränderungen am Markt. Durch die letzten Monate und Jahre bist du verwöhnt von gut laufenden Geschäften und hast Marktveränderungen aus dem Blick verloren. Dementsprechend kannst du dann bei neuen Produktionsanforderungen ggf. nicht mithalten, hast nicht das notwendige Knowhow oder keine Zugriff auf gute Leute und Technik, welche die neuen Bereiche, die außerhalb deines täglichen Horizontes liegen, bereits beherrschen. Du brauchst eine Weile bist du fit genug bist um Aufträge abwickeln zu können und hast in der Zwischenzeit einige deiner Kunden an die Konkurrenz verloren, die aufmerksamer waren und ihre Chance genutzt haben. Entweder wirst du langsam aber sicher in Richtung Option 1 (siehe oben rutschen)rutschen , oder aber du kommst auf Option 3, die für dich nun aber mehr Arbeit als eigentlich notwendig bedeutet, weil du nachholen musst.

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3. Aufstehen. Du hast als Filmemacher wegen Corona zwar keine Aufträge und keine Einnahmen, aber du nicht aufgeben und das ganze auch nicht aussitzen. Du willst unbedingt etwas tun. Du bist neugierig, informierst dich über das Marktgeschehen, bleibst mit deinen Kunden in Kontakt. Nicht nur per Mail, sondern du rufst sogar mal an. Du betreibst aktive Kundenbetreuung und erfährst so, was die aktuellen Bedürfnisse der Kunden sind. Dabei stellen sich neue Anforderungen heraus, welche ggf. noch nicht in deiner Expertise liegen. Sofort packst du diese Gelegenheit am Schopf, nutzt die Zeit in der zu gerad kein Aufträge hast, um dich weiterzubilden. Du connectest dich mit Kollegen die bereits in dem neuen Geschäftsbereich Expertise haben tauschst dich aus. Sobald du dich sicher fühlst gibt es eine neue Runde Kundenbetreuung. „Herr XY, ich habe über unser Telefonat demletzt nachgedacht und ihre Sorge, ob sie alle Kunden ohne geöffnete Filialen halten können, hat mich auf folgende Idee gebracht…“, „Guten Tag Frau AB, im letzten Telefonat haben sie mir erzählt, dass sie eigentlich zu dieser Zeit auf Messe wären, um ihr neues Produkt vorzustellen. Was halten sie davon, die Produktpräsentation medial aufzubereiten und …“. Jetzt geht es darum neue Ideen zu entwicklen, aktiv Akquise zu betreiben. Viele der Kunden kennen nicht alle Möglichkeiten, die das Medium Film und Video bietet oder haben keine Vorstellung, wie so etwas umgesetzt wird. Livestreaming ist eine aktuell sehr gefragte Option auch für interne Unternehmenskommunikation, kleine Produktion mit 3-4 Personen sind auch noch realistisch umzusetzen, vor allem jetzt, wenn sich die Einschränkungen langsam zu lösen scheinen. Herzlichen Glückwunsch du hast gerade zwei neue Aufträge generiert, weil du aktiv warst und Möglichkeiten gesucht, statt auf Kunden gewartet hast!

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Nie hattest du mehr Zeit dich um dein Business zu kümmern als jetzt. Es gilt Kreativ zu sein und Chancen zu nutzen. Wer wartet verliert aktuell den Boden unter den Füßen. Nutze die Zeit für Weiterbildung, kümmere dich um Zugriff auf gutes Equipment und gute Kollegen, biete deinen Kunden aktiv Alternativen an und erfahre durch aktive Kundenbetreuung ihre aktuellen Bedürfnisse. Ein gutes Produkt, gepaart mit einem attraktiven Preis überzeugt auch in der Krise. So kannst du von Platzhirschen in der Branche, den ein oder anderen Kunden abwerben. Vermutlich nicht den riesigen Werbeagenturen von Daimler, Bosch, oder ähnlichen. Aber die kannst neue mittlere und kleinen Betriebe für dich als Kunden gewinnen.

Die Branche sortiert sich gerade neu, da alle schauen müssen wie es weiter geht. Genau das ist die Chance einen Schritt schneller zu sein wie die Konkurrenz und neue Kunden für sich zu gewinnen, um nach der Krise auf sicher bedienen durchstarten zu können.

Lass uns gemeinsam an deinem Erfolg als Filmemacher gemeinsam arbeiten. Buche noch heute das Filmemacher und Unternehmer Coaching, erhalte 12% Rabatt mit dem Rabattcode Corona2020 und profitiere davon, wie wir gemeinsam deine Situation analysieren und einen Plan für die kommenden Wochen für dich und dein Business entwickeln.

(Der Rabattcode ist bis zum 24.04.2020 23:59Uhr gültig.)

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So bleibe ich produktiv!

Dauerhaftes Home Office ist nicht jedermanns Sache und besonders, wenn eine Auftragsflaute damit einher geht. Schnell verfällt man in ein Stimmungstief, Lustlosigkeit und Unproduktivität. Meine Devise ist: Beschäftigt bleiben!

Beschäftigt bleiben ist das Eine, richtig sinnvoll wird es dann wenn man auch produktiv bleibt. Es ist ein kleiner aber feiner unterschied.

In den vergangen Jahren erlebte ich immer wieder Zeiten, in denen wenig zu tun war und ich viel zu Hause rum saß. Mit den folgenden Methoden konnte ich immer produktiv bleiben und die Zeit sinnvoll nutzen, sodass ich in der Regel stärker aus der Auftragsflaute und Leerlaufzeit heraus gekommen bin. Vielleicht ist auch die ein oder andere Methode dabei, die du noch nicht kennst, sei also offen und neugierig.

Rechtzeitig aufstehen

Rechtzeitig aufstehen bedeutet für mich so aufzustehen, wie ich es gewohnt bin. Mein Wecker klingelt normalerweise um 6:00Uhr morgens. Jetzt da ich mehr zu Hause bin und im Home Office sitze, klingelt mein Wecker immer noch um 6:00Uhr morgens. Dadurch gebe ich meinem Körper und Kopf das Signal es ist alle wie sonst auch, kein Grund die Energielevel herunter zu fahren. Wenn du normaler weise um 7:30Uhr aufstehst, dann bleibe dabei! Ein stabiler Biorhythmus hilft dem Körper und dem Kopf konzentriert und vital zu blieben

Die richtige Kleidung

Zu Beginn meiner Selbstständigkeit habe ich es sehr genossen den ganzen Tag in Jogginghose und Schlabberpulli herum zu laufen, wenn ich im Home Office war. Allerdings habe ich irgendwann festgestellt, das ich nie wirklich wach werde. Das Gefühl von „Ich könnte jetzt auch wieder schlafen gehen“ oder „das Sofa ist echt bequem“ wollte einfach nicht verschwinden. Als ich dann mehr oder weniger durch Zufall eines Tages Jeans und Poloshirt angezogen habe, obwohl ich im Home Office war, merkte ich, dass sich mein denken plötzlich änderte. Mein Antrieb etwas zu tun kam zurück, das faule rumhängen auf dem Sofa in Jeans und Poloshirt fühlte sich nicht richtig an. Seitdem habe ich auch zu Hause im Home Office immer ordentliche Kleidung an und sage so meinem unterbewusst sein, dass es Zeit ist etwas zu tun!

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Die richtige Ernährung

Leichte und frische Kost ist mein Mittel der Wahl, um produktiv und aktiv zu bleiben. Dadurch bleibt der Körper vital und verfällt nicht in ein „Verdauungskoma“. Viel Wasser trinken, frisches Obst und Rohkost helfen den Körper mit den notwendigen Nährstoffen und Energie zu versorgen. Vermeide Fastfood, Energydrinks und fertig Essen. Das gibt zwar schnell Energie, doch diese ist meist genau so schnell wieder verpufft und eine unaufhaltbare Trägheit macht sich breit. Auch Bewegung und Sport helfen dem Körper aktiv und energetisch zu bleiben.

Hier gibt es ein kostenloses 10 Wochenprogramm in dem es um Ernährung und Bewegung geht. Es heißt „Refresh“. Im vergangen Jahr habe ich dazu eine Realitydoku gedreht. Beides kann ich sehr empfehlen. Entwickelt wurde der Kurs von Sportwissenschaftlern und Ernährungsprofis, der Kurs inkl. Betreuer ist und bleibt kostenlos.

Aktive Pausen

Mache regelmäßig aktive Pausen. Geh eine Runde um den Block, öffne die Fenster für frische Luft und beschäftige dich mit etwas anderem als der Arbeit. Du kannst beispielsweise auch etwas frisches kochen. Meist hat man während Auftragsflauten die Gelegenheit für eine etwas länger Mittagspause und kann die Zeit so sehr gut nutzen. Auch ein kurzer Einkauf bietet sich als Pause an, so kommt man raus, man vermeidet die Stoßzeiten in den Supermärkten und beschäftigt sich gedanklich mit etwas anderem. Ein kurzer 10 minütiger Powernap kann ebenso neue Energie geben. Stelle dir dazu einen Wecker, dass du nicht den ganzen Tag verschläfst. Vermeide in den Pausen sinnloses surfen im Internet, da schaltet zwar der Kopf ab. doch das Anschalten danach fällt umso schwerer.

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To do Listen

Lege dir immer abends eine To do Liste für den kommenden Tag an. Dort kannst du Dinge drauf schreiben, die noch nicht fertig geworden sind oder die generell noch erledigt werden müssen. So kannst du am kommenden Morgen direkt starten ohne zu überlegen was als nächstes erledigt werden muss. Und dann ganz wichtig: Just do it! Denke nicht viel darüber nach ob du das jetzt wirklichen machen willst oder sollst, tu es einfach und beginne mit der Aufgabe. Arbeite deine Liste ab bis sie fertig ist oder Zeit für Feierabend.

Beschäftigungsideen

Wenn keine Aufträge da sind, entsteht schnell der Eindruck man hätte nichts zu tun. In Wirklichkeit ist das ein trügerischer Gedanke. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass gerade dann meine To do Liste immer weiter wächst. Zwar generiert nicht alles sofort Geld, doch man kann in dieser Zeit extrem viel wegschaffen. Hier ein paar Ideen, was du in diese Zeit anpacken kannst:

  • Steuer des vergangen Jahres falls noch nicht erledigt
  • Buchhaltung sortieren und aufräumen
  • Versicherungen auf Aktualität und Relevanz checken
  • Neues Showreel schneiden/erstellen
  • Liegen gebliebenes Material verarbeiten
  • Weiterbildung durch Bücher, Podcast und Videokurse
  • Equipment checken/säubern/reparieren
  • Festplatten sortieren und aufräumen
  • Ausgabenaufstellung und auf Relevanz und Einsparungspotenziale prüfen
  • Netzwerken via Telefon und Videocalls mit Kollegen
  • Branchennews beobachten und über neue Technik informieren
  • Website aktualisieren
  • AGBs erstellen/aktualisieren
  • Dinge testen und ausprobieren die man schon immer mal machen wollte
  • … die Liste kann beliebig erweitert werden

Wechsel den Arbeitsplatz

Wenn du dein Büro satt hast, bau doch einfachmal für ein paar Tage dienen Arbeitsplatz an den Esstisch oder einen anderen Platz, so hat man eine neue Umgebung und der Kopf wird neu angeregt

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Wichtig ist, sich nicht gehen zu lassen. Diese Zeiten sind anstrengend, nicht nur für den Kopf den man sortieren muss mit all den Sorgen… Bleib beschäftigt und produktiv, lass dich nicht aus der gewohnten Arbeitsenergie herauswerfen. Mit Sicherheit kannst du dir auch mal einen Tag frei nehmen, achte jedoch darauf, dass du nicht den ganzen Tag auf dem Sofa hängst. Geh spazieren, koche frisch, gehe einkaufen, mach Sport, bleibe aktiv!

Welche Methoden helfen dir aktiv und produktiv zu bleiben, habe ich welche vergessen?

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Ep. 68 Corona

Corona bestimmt aktuell viele Bereiche unseres Lebens. Johannes Gall, Aufnahmeleiter und Producer spricht mit mir in der aktuellen Folge von Setfunk 5 über die aktuelle Lage für die Branche, wie es uns damit geht und welche Möglichkeiten es dennoch gibt das Leben weiter zu leben.

Unter anderem berichte ich von meiner Erfahrung in Thailand, wir sprechen über die Nothilfeprogramme von Bund und Länder und was für uns aktuell wichtig ist.

Als Podcast auf Soundcloud/Spotify/Apple Podcast:

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